Online-Workshops für belarussische und deutsche Projektteilnehmende am 6. und 7. Mai 2020 stattgefunden

21.05.2020

Am 6. und 7. Mai 2020 fanden Treffen mit den neuen Projektpartnern des Förderprogramms Belarus (FpB) im Online-Format statt. An diesen Tagen wurden Online-Workshops durchgeführt, die die belarussischen und deutschen Projektteilnehmenden der 9. Phase des FpB in den Jahren 2019-2022 zusammenbrachten. „Die 9. Phase unterscheidet sich von den vorangegangenen Phasen unter anderem durch eine Reihe neuer Instrumente, ein neues Auswahlverfahren sowie die erstmalige Möglichkeit, Partner aus anderen Ländern der Östlichen Partnerschaft einzubeziehen, auch sind die Berichtsanforderungen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH strenger geworden, neue Möglichkeiten des Austauschs mit den Ländern der Östlichen Partnerschaft werden angeboten“, sagte einleitend Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund.

Maksim Padbiarozkin, FpB-Projektkoordinator, betonte das Hauptziel der 9. Phase und die maßgebliche Bedeutung des Beitrags der Projekte zu dessen Umsetzung: „Ziel ist es, zur Umsetzung der Agenda 2030 in Belarus beizutragen, indem die Kapazitäten und Kompetenzen zivilgesellschaftlicher Organisationen (ZGO) gestärkt werden und die Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft intensiviert wird.“ Jedes Projekt, so Maksim Padbiarozkin weiter, sei in bestimmter Hinsicht innovativ, weil es neue Wege und Ansätze zur Problemlösung im Rahmen der Partnerschaften zur Umsetzung der Agenda 2030 erprobe.

Kooperationen und Synergien zwischen den Projekten sind für das FpB von besonderer Bedeutung; die Partnerschaft ist ein Querschnittsindikator, ein wichtiger Nachweis für den Erfolg des Förderprogramms. Das FpB ist seinerseits bereit, den Projekten eine Kommunikationsplattform zu bieten und Informationen über die Leistungen und geplanten Aktivitäten aller Partner zu verbreiten. In der neuen Phase plant das FpB die Teilnehmenden auch weiterhin mit Weiterbildungsmaßnahmen zu unterstützen wie einem Schulungskurs zum nachhaltigen Veranstaltungsmanagement sowie einem Kurs zur digitalen Transformation und zur Messung der Indikatoren der Agenda 2030.

Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Auftaktkonferenz wurde vorläufig auf Oktober 2020 verschoben. Ziel ist es, die Beziehungen zwischen den Partnern aus verschiedenen Ländern, verschiedenen Tätigkeitsbereichen und verschiedenen Projekten zu festigen.

Das Förderprogramm Belarus hat sich stets um Offenheit bei seinen Aktivitäten bemüht und die Berichterstattung über Projektaktivitäten in den Medien und sozialen Netzwerken wird in dieser Hinsicht als wichtiger Aspekt angesehen. Dies wird es unter anderem ermöglichen, erfolgreiche Erfahrungen und relevante Ergebnisse aus den Projekten weiterzugeben und zu skalieren.

Wir hoffen, dass die mit COVID-19 verbundenen Hindernisse überwunden werden und alles, was unsere Partner geplant haben, effektiv und rechtzeitig umgesetzt wird.

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